JOHN KENNETH CLARK -GLASSPAINTER


Auftrags-Künstler für Architektur

Fenster der Elemente — säuregeätzte Glasfenster von John Kenneth Clark, Domaine Mechtildshausen, Wiesbaden

Fenster der Grundelemente

Domaine Mechtildshausen, Wiesbaden — 2003 und 2005

Die Domaine Mechtildshausen ist ein hochwertiger Bio-Markt mit Restaurant, Café und Hotel unmittelbar vor den Toren Wiesbadens in Rheinland-Pfalz. Der Auftrag — zwei Bauphasen von Fenstern zum Thema der Grundelemente — war eines der technisch innovativsten Projekte der Praxis, und dasjenige, in dem sich das Konzept der kontrollierten Spontaneität erstmals voll entfaltete.

Die Fenster enthalten weder Farbe noch Email. Das gesamte Bild — in jedem einzelnen Feld — entsteht allein durch Säureätzung und, bei drei der Fenster, durch Silbergelb. Sonst nichts. Das Ergebnis ist ohne Vergleich in der europäischen Architekturglaskunst.

Alle vier Elemente-Fenster in der Markthalle, Domaine Mechtildshausen, Wiesbaden

Die vier Fenster an ihrem Standort — Feuer, Wasser, Erde, Luft

Wie es begann

Herr Bourgett besuchte eine Ausstellung und fragte, ob ich Arbeiten für die neue Markthalle der Domaine schaffen würde. Es gab keine konkrete Entwurfsvorgabe — nur den Hinweis, dass etwas Passendes für das Gebäude und den Ort entstehen sollte.

Schon früh im Projekt wurde mir klar, dass etwas Abstraktes wahrscheinlich am angemessensten wäre. Es sollte zudem eine Verbindung zur ganzheitlichen und organischen Philosophie haben, die der Domaine selbst zugrunde liegt. Ich fühlte mich zu einer Fensterreihe hingezogen, die auf dem in vielen Kulturen zu findenden Konzept der Grundelemente beruht — Feuer, Wasser, Erde und Luft. Ich begann, nach Bildern zu suchen, die die wesentlichen Qualitäten jedes Elements widerspiegelten.

Die Entwürfe wurden erstellt, stießen auf Zustimmung und Überraschung über den gewählten gestalterischen Ansatz — und dann geschah lange Zeit nichts. Als das Projekt schließlich Gestalt annahm, hatte sich der Standort der Markthalle geändert, und ein anderes Gebäude war ausgewählt worden. Ein vollständiger Neuentwurf für den neuen Standort war erforderlich. Die Fassadengestaltung ist das Ergebnis dieser Überarbeitungen.

Phase 1 — 2003

4 Fenster zum Thema der Grundelemente

2 × 2,5 m × 0,82 m, 2 × 1,7 m × 0,82 m

Phase 2 — 2005

2 Fenster zum Thema der Elemente

7 Felder in verschiedenen Größen, größtes 1,60 m × 1 m

Standort — Domaine Mechtildshausen, Wiesbaden, Rheinland-Pfalz

Technik — Säureätzung, Silbergelb — ohne Farbe oder Email

Monotypie-Entwurf für die Elemente-Fenster — Domaine Mechtildshausen

Entwurf der ersten vier Fenster — der Ausgangspunkt für den Säureätzprozess

Monotypie — Ein Prinzip des Zufalls

Die Entwürfe entstanden nicht durch herkömmliches Zeichnen. Stattdessen wurden sie mithilfe einer Monotypie-Technik geschaffen — einem Prinzip des Zufalls, über das die einzige wirkliche Kontrolle in der Wahl der Farben lag. Dies befreite den Entwurf von den Beschränkungen eines gezeichneten Ansatzes und erzeugte Bilder mit einer Qualität von Spontaneität und Frische, die herkömmliche Methoden nicht hätten erreichen können.

Das Konzept der Grundelemente lieferte den Rahmen: Feuer, Wasser, Erde und Luft. Es wurden Bilder ausgewählt, die die wesentlichen Qualitäten jedes Elements widerspiegelten. Das Konzept war Ausgangspunkt und gestalterische Richtung, nicht Dogma — die Entwürfe folgten dem Material, statt ihm ein festes Programm aufzuzwingen.

Als das Projekt Gestalt annahm und sich die Frage stellte, wie die Fenster zu fertigen seien, war die Herausforderung klar: Wie ließe sich die Spontaneität der Monotypie-Entwürfe ins Glas übertragen, ohne sie im Herstellungsprozess zu verlieren? Der herkömmliche Ansatz — eine großformatige Version des Entwurfs zu zeichnen — erzeugte Ergebnisse, die als Zeichnung reizvoll waren, jedoch die Frische der Originale nicht einfingen. Es war eine gänzlich andere Methode nötig.

Säureätzprozess — Fenster für die Domaine Mechtildshausen in Arbeit bei den Derix Glasstudios

Der Ätzprozess — Testen des Glases, ein wichtiger Schritt der Herstellung

Vier Wochen des Experimentierens

Ich experimentierte etwa vier Wochen lang mit verschiedenen Methoden, Säureschutz auf die Glasoberfläche aufzutragen, bis ich die gesuchten Qualitäten fand. Die von mir entwickelte Methode verlieh diesen Fenstern eine völlig eigenständige Qualität, die niemals wiederholt wurde.

Die Oberfläche jedes Feldes wurde umfangreich und wiederholt geätzt — mehrere Säureanwendungen, jede auf der vorherigen aufbauend, das Bild entstand durch Anhäufung und nicht durch einen einzigen vorbestimmten Vorgang. Zwischen den Ätzungen wurde das Glas gewaschen und der lose Schutz entfernt, dann wiederholte sich der Zyklus. In einem gewählten Moment wurde der Säureschutz erneut aufgetragen und der Prozess fortgesetzt.

Es gibt weder Farbe noch Email in diesen Fenstern. Das gesamte Bild — Farbe, Ton, Struktur, Tiefe — entsteht allein durch den Ätzprozess und, bei drei der Fenster, durch Silbergelb. Die Farben des fertigen Glases sind nicht auf eine Oberfläche aufgetragen. Sie sind das, was vom Glas übrig bleibt, nachdem die Säure ihre Arbeit getan hat.

In diesem Projekt entstand erstmals in voller Ausprägung das Konzept der kontrollierten Spontaneität — das Gleichgewicht zwischen der Kontrolle des Künstlers über Zeitpunkt und Farbe und der dem Ätzprozess selbst innewohnenden Unvorhersehbarkeit. Es war äußerst anregend, endlich an einem abstrakten Projekt zu arbeiten, und ich habe das hier Gelernte seither in vielen weiteren Aufträgen angewandt.

Der Auftrag für die Domaine Mechtildshausen entstand in zwei Bauphasen — 2003 und 2005. In der ersten Phase entstanden vier Fenster zum Thema der Grundelemente. Die zweite Phase erweiterte das Programm um zwei weitere Fenster, eine differenziertere Lesart, die zwischen Feuer als Verbrennung und Sonnenschein als strahlender Wärme unterscheidet, sowie zwischen Wasser als fließender Bewegung und Eis als kristalliner Feststoff. Insgesamt sechs Fenster, verteilt auf zwei Gebäude, entwickelt über zwei Jahre.

Feuer — tiefes Rot, säuregeätztes Überfangglas, Domaine Mechtildshausen, 2003

Feuer — tiefes Rot im Überfangglas, Phase 1, 2003

Feuer

Tiefes Rot im Überfangglas, umfangreich geätzt — die Säure erzeugt eine Oberfläche, die vulkanisch wirkt, glühend von tiefem Rot über Orange bis nahezu Weiß an den am stärksten bearbeiteten Stellen. Eine kühne diagonale Form durchzieht die Felder — nicht gezeichnet, nicht geplant, sondern im Material durch den Ätzprozess gefunden. Der Schutz zerbricht auf eine Weise, die sich nicht exakt vorhersagen oder wiederholen lässt.

Dies ist vielleicht das dramatischste der sechs Fenster — Farbe und Form wirken beide mit voller Intensität, keines dem anderen untergeordnet. Das geologische Gewicht des Elements ist in der Oberfläche selbst gegenwärtig.

Wasser — tiefes Kobaltblau, säuregeätztes Überfangglas, Domaine Mechtildshausen, 2003

Wasser — tiefes Kobaltblau im Überfangglas, Phase 1, 2003

Wasser

Tiefes Kobaltblau im Überfangglas, geätzt zu atmosphärischen, wolkenartigen Formen — die Farbe löst sich von dichtem Blau über blasses Türkis bis nahezu Weiß auf. Die aufeinanderfolgenden Ätzungen bauen eine Oberfläche von außergewöhnlicher tonaler Vielschichtigkeit auf, das Bild wirkt zu verschiedenen Tageszeiten unterschiedlich, während sich die Lichtqualität dahinter verändert.

Die Ätzung wurde genutzt, um Tiefe und Bewegung anzudeuten, nicht Oberfläche — das Blau ist keine flache Farbe, sondern ein Raum, den das Auge betritt, die blassen Formen darin wirken wie Spiegelungen, Strömungen oder das Spiel des Lichts durch tiefes Wasser.

Luft und Licht — blasses Gelb und Grau, Silbergelb auf der Rückseite des Glases, Domaine Mechtildshausen, 2003

Luft und Licht — das technisch ungewöhnlichste der sechs Fenster, Phase 1, 2003

Luft und Licht

Das technisch ungewöhnlichste der sechs Fenster — blasses Gelb und Grau, mit einer Qualität diffuser Leuchtkraft, die die anderen Fenster nicht besitzen. Der Effekt entsteht durch eine gezielte technische Entscheidung: Das Silbergelb wurde auf die Rückseite des Glases aufgetragen statt auf die Vorderseite.

Auf der Rückseite aufgetragenes Silbergelb erzeugt eine Farbe, die aus dem Inneren des Glases zu kommen scheint, statt auf dessen Oberfläche zu liegen — weicher, diffuser, das Gelb scheint zu leuchten, statt zu färben. In Verbindung mit der Säureätzung auf der Vorderseite durchdringt das Licht gleichzeitig zwei bearbeitete Glasschichten. Farbe und Struktur liegen auf gegenüberliegenden Seiten derselben Scheibe.

Luft und Licht haben keine feste Oberfläche. Auch dieses Fenster hat keine.

Wachstum — Gelbgrün mit durchbrechendem warmen Licht, Domaine Mechtildshausen, 2003

Wachstum — die lebendige Antwort auf die Elemente, Phase 1, 2003

Wachstum

Gelbgrünes Glas mit warmem, in kreisförmiger Gestalt durchbrechendem Licht — die durch Vegetation aufgehende Sonne, oder die Zelle einer Pflanze unter dem Mikroskop, oder schlicht die Farbe des Frühlings. Wachstum gehört nicht zu den vier klassischen Elementen — es ist das, was die Elemente gemeinsam möglich machen. Wasser, Feuer, Luft und Erde verbinden sich zu etwas Lebendigem.

Die Entscheidung, Wachstum neben Feuer, Wasser und Luft aufzunehmen, spiegelt die organische Philosophie der Domaine selbst wider — ein Ort, der um die Grunderzeugnisse der lebendigen Erde herum errichtet wurde. Wachstum gehört hierher auf eine Weise, wie es nicht überall hingehören würde.

Sonnenschein — Bernstein- und Goldüberfang, säuregeätzt, Domaine Mechtildshausen, 2005

Sonnenschein — Bernstein- und Goldüberfang, nachts von außen fotografiert, Phase 2, 2005

Sonnenschein

Bernstein- und Goldüberfangglas, geätzt, um vertikale Lichtstreifen zu offenbaren, die durch warme Farbe fallen. Drei der sechs Fenster beider Phasen wurden mit Silbergelb bearbeitet — Sonnenschein ist eines davon, das Silbergelb vertieft die Bernsteintöne und führt eine Bandbreite von blassem Gold über tiefes Kupfer bis zu satter orangebrauner Farbe ein.

Dies ist nicht Feuer. Feuer ist Verbrennung, freigesetzte Energie, flüchtig und gerichtet. Sonnenschein ist strahlende Wärme — beständig, fallend, diffus. Die geätzte Oberfläche fängt das Licht ein und verteilt es über ihre gesamte Fläche, die vertikalen Streifen wirken wie von oben fallende Strahlen.

Von außen bei Nacht fotografiert, glüht das Fenster wie glühendes Metall — das Gebäude selbst wird im Dunkeln zu einer Quelle der Wärme, das bernsteinfarbene Licht ist von der Straße aus als Zeichen der organischen Wärme im Inneren sichtbar.

Eis — großes gewölbtes Fenster in Türkis und Blau, säuregeätzt, Domaine Mechtildshausen, 2005

Eis — das große gewölbte Fenster, gletscherartige Säulen in tiefblauem Licht, Phase 2, 2005

Eis

Das größte Fenster des gesamten Auftrags — eine hohe, gewölbte Öffnung in türkisfarbenem und tiefblauem Überfangglas, die Säureätzung erzeugt zwei mächtige vertikale Gestalten, die wie Gletschersäulen oder Eiszapfen wirken, warmes Licht bricht von hinten durch, als käme es aus dem Inneren des Eises selbst.

Eis ist Wasser in seinem kristallinen Zustand — fest, strukturiert, architektonisch. Wo das Wasser-Fenster der Phase 1 atmosphärisch und wolkenartig ist, wirkt dieses Fenster geologisch und monumental. Die beiden vertikalen Formen besitzen eine Präsenz, die das Fenster eher wie eine Landschaft als wie eine Oberfläche wirken lässt — nicht etwas, das man betrachtet, sondern etwas, in das man hineinblickt.

Von der anderen Seite eines abgedunkelten Raumes aus ist es ein Ziel am Ende einer Sichtachse — das Blau vertieft sich, je näher man kommt, das warme Licht darin wird geheimnisvoller, je näher man steht. Die Derix Glasstudios brachten Besucher eigens in die Domaine, um vor diesem Fenster zu stehen.

Domaine Mechtildshausen — Bio-Markt, Restaurant und Hotel bei Wiesbaden

Domaine Mechtildshausen — der Standort des Auftrags

Ein ungewöhnlicher Ort

Die Domaine Mechtildshausen ist keine Kirche, kein Firmensitz und kein Privathaus. Es ist ein hochwertiger Bio-Markt mit Restaurant, Café und Hotel — ein Ort, der um die Grunderzeugnisse der Erde herum organisiert ist: Nahrung, aus dem Boden gewachsen, vom Regen bewässert, von der Sonne gereift. Das Thema der Elemente ist in diesem Kontext nicht bloß dekorativ. Es ist konzeptionell in das eingebettet, was der Ort tatsächlich ist und tut.

Der Auftrag wurde innerhalb der Fachwelt der Glaskunst als bedeutend anerkannt. Die Derix Glasstudios in Taunusstein — wo die Fenster hergestellt wurden — brachten Besucher eigens in die Domaine, um sie zu sehen. Diese informelle Anerkennung eines der angesehensten Glasstudios Europas spricht für die Originalität dessen, was hier erreicht wurde.

Die Domaine ist ein öffentlich zugänglicher Ort. Besucher des Marktes, Restaurants und Hotels können die Fenster in ihrer architektonischen Umgebung sehen.

Standort — Domaine Mechtildshausen, bei Wiesbaden, Rheinland-Pfalz, Deutschland

Status — Dauerhafte Installation, öffentlich zugänglich

Ausführung — Derix Glasstudios, Taunusstein, Rheinland-Pfalz

Was ist das Thema der Fenster?

Die Fenster beruhen auf dem Konzept der Grundelemente — Feuer, Wasser, Erde und Luft — einem in vielen Kulturen zu findenden Rahmen als den primären Bestandteilen der Wirklichkeit. Das Thema wurde als passend zur ganzheitlichen und organischen Philosophie der Domaine gewählt: ein Ort, der um die Grunderzeugnisse der Erde herum organisiert ist, mit Nahrung, aus dem Boden gewachsen, vom Regen bewässert, von der Sonne gereift. Die Elemente sind in diesem Kontext nicht bloß dekorativ. Sie sind konzeptionell in das eingebettet, was die Domaine ist.

Welche Technik wurde für die Herstellung der Fenster verwendet?

Die Fenster entstehen ausschließlich durch Säureätzung und, bei drei der vier Fenster, durch Silbergelb. Es gibt in dieser Arbeit weder Farbe noch Email. Das Bild — Farbe, Ton, Struktur, Tiefe — entsteht allein durch den Ätzprozess. Verwendet wird mundgeblasenes antikes Überfangglas — Glas mit einer dünnen, auf eine hellere Grundschicht aufgebrachten Farbschicht —, das weggeätzt werden kann, um das darunterliegende hellere Glas freizulegen, wodurch eine Bandbreite von Tönen entsteht, von der vollen Farbe der Überfangschicht bis zu nahezu klarem Glas an den am stärksten geätzten Stellen.

Was ist kontrollierte Spontaneität?

Kontrollierte Spontaneität ist das Konzept, das aus der Herstellung dieser Fenster hervorging — das Gleichgewicht zwischen der bewussten Kontrolle des Künstlers über Zeitpunkt, Farbe und Vorgang und der dem Material selbst innewohnenden Unvorhersehbarkeit. Der Ätzprozess lässt sich nicht vollständig im Voraus bestimmen. Die Säure findet ihren eigenen Weg. Der Schutz zerbricht auf eine Weise, die sich nicht exakt wiederholen lässt. Die Rolle des Künstlers besteht darin, die Bedingungen zu setzen — die Farbe des Glases, die Stärke der Säure, die Dauer jeder Ätzung, den Moment, in dem der Prozess unterbrochen und wieder aufgenommen wird — und dann zu erkennen und damit zu arbeiten, was das Material hervorbringt. Das Ergebnis ist eine Oberfläche von völliger Originalität, die keine gezeichnete oder gemalte Technik erreichen könnte.

Wie lange dauerte der Herstellungsprozess?

Der eigentlichen Herstellung gingen etwa vier Wochen des Experimentierens voraus — die Entwicklung der spezifischen Methode des Säureschutzauftrags, die die erforderliche Oberflächenqualität ergeben sollte. Die Herstellung der Fenster selbst umfasste mehrere Ätzzyklen für jedes Feld: Das Glas wurde in Säure getaucht, gewaschen, mit Wasser abgestrahlt, um losen Schutz zu entfernen, und der Zyklus wiederholt, wobei der Schutz zu gewählten Zeitpunkten erneut aufgetragen wurde. Der Prozess ist langsam, kumulativ und lässt sich nicht beschleunigen.

Warum sind diese Fenster bedeutsam?

Zur Zeit ihrer Entstehung waren Fenster, die vollständig durch Säureätzung entstanden — ohne Farbe, ohne Email, ohne Bleiverglasung im herkömmlichen Sinne — in der europäischen Architekturglaskunst tatsächlich ungewöhnlich. Die Derix Glasstudios in Taunusstein, eines der angesehensten Glasstudios Europas, erkannten die Bedeutung der Arbeit und brachten eigens Fachbesucher in die Domaine, um die Fenster zu sehen. Das hier entwickelte Konzept der kontrollierten Spontaneität prägte in der Folge alles Weitere — einschließlich der Oberflächenbehandlung des Glenmorangie Still House Fensters und der Schichtungsmethode des Dalmore Still House Fensters.

Wo können die Fenster besichtigt werden?

Die Fenster sind dauerhaft in der Domaine Mechtildshausen bei Wiesbaden, Rheinland-Pfalz, Deutschland, installiert. Die Domaine ist als Bio-Markt, Restaurant, Café und Hotel öffentlich zugänglich. Besucher können die Fenster in ihrer architektonischen Umgebung sehen.